Ein Jahr Geschäftsführung bei der Seifert Systems GmbH in Radevormwald

Zeit für ein Kurzinterview zum Rückblick und Ausblick

Eine neue Aufgabe, gerade bei einem beruflichen Wechsel, bringt viele spannende Herausforderungen mit sich. Gerade dann, wenn eine weltweite Krise die Märkte fest in ihren Händen hält. Für den Geschäftsführer der Seifert Systems GmbH, Lars Platzhoff, eine besondere Situation.

Mit dem Wissen, der Erfahrung und dem Können aus der erfolgreichen persönlichen Historie in nun andere Marktgegebenheiten und  Situationen zu wechseln.

Zum einjährigen Jubiläum als Geschäftsführer eine gute Gelegenheit, sich und die Situation zu reflektieren und einen vorsichtigen Ausblick auf die nächste Zeit zu wagen.

Herr Platzhoff,  seit einem Jahr lenken sie als Geschäftsführer das Unternehmen der Seifert Systems. Mit welchen Erwartungen sind Sie damals an die neue Aufgabe gegangen?

Schon in den Vorgesprächen mit Michael Seifert habe ich erkannt, dass SEIFERT SYSTEMS ein sehr innovatives Unternehmen ist. Das hat sich nicht nur bestätigt, sondern meine Erwartungshaltung wurde noch übertroffen.

Wie hat das Team ihre Strategie und Ideen aufgenommen?

Erfreulicher Weise sind die Mitarbeiter sehr offen für Veränderung und arbeiten mit großer Freude an der Weiterentwicklung des Unternehmens.

Auf was sind Sie besonders stolz nach diesem ersten Jahr?

Ich habe große Freude zu sehen, wie schnell wir eine neue Produktlinie entwickeln konnten, die schon bald in den Markt eingeführt wird. Weiterhin konnten wir trotz der Pandemie zahlreiche neue Kunden gewinnen – offensichtlich kommen unsere Produkte und unsere außergewöhnliche Flexibilität sehr gut im Markt an.

Vor welchen Herausforderungen steht das Unternehmen aktuell?

Wir bauen unsere Produktionskapazitäten an den Standorten in Deutschland und in Malta deutlich aus. Die Bautätigkeiten, Inbetriebnahme von weiteren Maschinen und die Digitalisierung der Produktionsprozesse erfordern ein sehr gutes Projektmanagement damit die Produktionsabläufe dabei nicht gestört werden, denn wir müssen ja zeitgleich ein stetig wachsendes Volumen an Produkten fertigen.

Kein Unternehmen kommt aktuell um die Auswirkungen der Corona Krise herum. Wie lösen Sie die Herausforderungen einmal intern im täglichen Ablauf mit den Mitarbeitern und auf der anderen Seite extern, mit Kunden, Partnern und Lieferanten?

Glücklicherweise bringen sich unsere Mitarbeiter in sehr hohem Maße ein – darauf bin ich besonders stolz, denn anders wäre unser Wachstum nicht zu bewältigen!

Weiterhin stellen wir fast täglich neue Mitarbeiter ein. Wir sourcen - so weit möglich - in der EU, damit die Lieferketten auch in diesen Zeiten funktionieren. Den erhöhten Bedarf an Vormaterialien sichern wir durch langfristige Verträge ab. Im Besonderen hilft uns aber die enorme Fertigungstiefe von SEIFERT SYSTEMS.

Was wünschen Sie sich ganz persönlich und natürlich auch geschäftlich für das kommende Jahr?

Persönlich wünsche ich mir, dass die Corona-Einschränkungen auch im privaten Bereich entfallen und wir alle zu einem normalen Leben zurückkehren können. Geschäftlich wünsche ich mir, dass wir den erfolgreichen Weg von SEIFERT SYSTEMS weiter beschreiten können – gemeinsam mit unseren tollen Mitarbeitern und mit unseren treuen Kunden.

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